Kultur- und Begegnungszentrum Abtei Waldsassen (KuBZ)


KuBZ-Logo © C. Rieger
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Die Stiftung "Kultur- und Begegnungszentrum Abtei Waldsassen", kurz KuBZ, wurde im Jahr 1998 gegründet.

Hr. Prof. Dr.-Ing. Dr. phil. h.c. Clemens Geißler hatte, ebenfalls 1998, ein Konzept für das geplante "Kultur- und Begegnungszentrum Abtei Waldsassen" erstellt.

Anschließend wurde im November 1998 im Beisein der Frau Staatsministerin Monika Hohlmeier eine Stiftung errichtet.

Die Stiftung soll das vom Kloster in Auftrag gegebene Nutzungs- und Sanierungskonzept umsetzen. Ein Arbeits- und Demonstrationsmodell zur besseren Veranschaulichung des zukünftigen Kultur- und Begegnungszentrum wurde bereits angefertigt. Für die Umsetzung dieses Stiftungszwecks werden die ehemaligen Wirtschaftsgebäude des Klosters, welche unter Denkmalschutz stehen, zur Verfügung gestellt. Damit sollen geschaffen werden:

 

Jetzt geht es an die schwierigste Aufgabe, die Finanzierungsgespäche, bei denen es sich um

  • 6,45 Mio Eur für den 1. KuBZ-Bauabschnitt
  • ca. 8 Mio Eur für den 2. KuBZ-Bauabschnitt

handelt. Wir hoffen, daß der Heilige Josef auch in diesem Anliegen die Fäden ziehen hilft, wie wir bei der gesamten Sanierung in den letzten 7 Jahren schon oft erfahren durften. Wir hoffen, daß die Gesamtfinanzierung zustandekommt, denn davon hängt -unter anderem- auch die Zukunftsfähigkeit der Abtei ab, welche nur durch regelmäßige Einnahmen sichergestellt werden kann.



Äbtissin M. Laetitia Fech
Ein herzliches Grüß Gott von der Äbtissin an alle KuBZ-Interessenten !
Ging es früher den Zisterziensern um Landerschließung und -bewirtschaftung in Verbindung mit Heilsdienst am Menschen (ora et labora), sind heute
  • Bewahrung der Schöpfung
  • Sinnvermittlung für suchende Menschen
  • Verständigung und Versöhnung
die vorrangigen Zukunftsaufgaben unseres Klosters. Unsere Abtei glaubt (und ich auch), dass dies aktuelle Aufgaben der Kirche und vorrangig der Klöster sein könnten, dass sie in solchen Bereichen heute Vorreiter und Keimzellen sein sollten wie ehemals in den Gründerzeiten unseres Ordens. Es geht um Schöpfungsverantwortung, um eine nachhaltige Entwicklung im politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bereich, d. h. um positives Mitgestalten, dessen Wirkungen bleiben. So haben schon unsere Vorfahren in den Klöstern gewirkt, und so könnte es auf vergleichbare Weise auch heute Aufgabe der Orden sein.
Die innere und äußere Erneuerung des Klosters lässt uns für die Zukunft hoffen. Es gibt viele gute Neuansätze in Schule, Konvent usw., so manches ist noch offen. Das ist eine Herausforderung, denn es ist noch nicht "alles fertig", und eine schöne und schwere Aufgabe mitzuhelfen, dass die Abtei überleben kann, wovon ich mich auch angezogen fühlte. So dürfen wir am einzigartigen Projekt Umweltbildungseinrichtung mitbauen und mitgestalten und legen die Zukunft in Gottes Hand.

  zur Startseite (HOME) Stand: 06.07.2005