
"Kleiner Abt neben der Äbtissin"
Waldsassen. (pz) Ihre Ansprache zur Einweihung der Aula nutzte Äbtissin Laetitia Fech zum Dank an alle, die das Kloster bei der Finanzierung und Realisierung des zweiten Bauabschnitts unterstützt haben. Ein "inniger Dank" galt dabei Ludwig Ponnath: Er habe in einer nicht in Gold aufzuwiegenden Zuverlässigkeit für das Kloster gearbeitet und gekämpft, "ich möchte fast sagen erlauben Sie mir den Scherz als kleiner Abt neben der Äbtissin."
Schülerinnen sangen Choral
Waldsassen. (pz) Zur Gestaltung des Festakts trugen auch Schülerinnen der Mädchenrealschule bei: Unter Leitung von Franz Ballon, der an der Schule im Fach Musik unterrichtet, trugen die Mädchen den Gregorianischen Choral "Cantate Domino" vor. Der Chor bewältigte seinen Part mit Bravour. Zuvor überreichten die Schülerinnen Geschenke an Kultusministerin Hohlmeier.
Chor, Solisten und Orchester in neuer Aula
Waldsassen. (pz) Dem Anlass entsprechend war die musikalische Gestaltung der Einweihung der neuen Aula des Klosters etwas Besonderes: Unter Leitung von Andreas Sagstetter sangen und spielten Solisten und der Chor der Basilika, das Streichorchester aus Eger sowie Silvia Bernreuther am Jann-Orgelpostitiv, das von der Basilika in den Festsaal gebracht worden war.
Mehr Mitglieder
Waldsassen. (pz) Die "Klosterfreunde" erfreuen sich immer mehr Mitglieder: Zur Jahreshauptversammlung am Donnerstag zählte der Freundeskreis exakt 558 Mitglieder, wobei zwei neue im Verlauf der Einweihungsfeier eine Beitrittserklärung unterschrieben.
Für den bisherigen Schatzmeister Jürgen Schumann, der aus persönlichen Gründen das Amt Ende Februar abgegeben hatte, wurde Hans Grillmeier gewählt. "Wir sind froh, dass wir Sie haben", sagte Vorsitzende Monika Hohlmeier an die Äbtissin gewandt. Das Kompliment für die engagierte Arbeit wurde seitens der Mitglieder im Festsaal mit Applaus quittiert. "Ohne Sie gäbe es keinen zweiten Bauabschnitt", so die Staatsministerin auf die nunmehr abgeschlossene Etappe der Sanierung eingehend. Zuvor hatte die Äbtissin verschiedene Aktivitäten unabhängig der Sanierung geschildert etwa im Zusammenhang mit dem künftigen Kultur- und Begegnungszentrum. Hohlmeier sah diese Aktivitäten als "viele kleine aber besondere Schritte." Die würden Ausblick geben auf die besondere Stellung des Klosters: Es solle ein Zentrum sein, das über die Grenzen hinaus geht, in dem grenzüberschreitende Freundschaften und Begegnungen ermöglicht werden.
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