
Der Neute Tag Pressebild |
Das "Kultur- und Begegnungszentrum der Abtei Waldsassen" weist darauf hin, dass, in Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Eberhard Görner, am 9. Dezember 2004 um 19.30 Uhr der Film "Der Neunte Tag" vorgeführt wird. Bundesweiter Kinostart ist/war der 11. November 2004. Die Filmvorführung wird persönlich von Herrn Prof. Eberhard Görner (Drehbuchautor) begleitet. Der Honorarprofessor für Bewegtbildmedien an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden erhielt schon zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen wie z. B. den DAG-Preis in Silber. Prof. Eberhard Görner wirkte an zahlreichen Kino-, Fernseh- und Dokumentarfilmen mit, darunter auch die erfolgreiche Fernsehserie "Polizeiruf 110".
Inhalt des Films
(Quelle Filmspiegel.de) Der Pfarrer Henri Kremer (Ulrich Matthes) ist zur Zeit des 2.Weltkriegs im Konzentrationslager Dachau interniert und sieht bereits keine Hoffnung mehr, als er urplötzlich "Urlaub" bekommt: für neun Tage darf er in sein Heimatland Luxemburg zurückkehren, muss sich allerdings täglich den Gesprächen des Gestapo-Chefs Gebhardt (August Diehl) stellen. Dieser will mit ihm über die Rolle von Kirche und Nationalsozialismus diskutieren und ihm ein existenzielles Angebot unterbreiten: entweder überredet er seinen Bischof zur vollständigen Kooperation der Kirche im Dienste des Nationalsozialismus oder er muss ins KZ zurückkehren. Eine Entscheidung auf Leben und Tod - neun Tage, die Henri Kremer in seinen Grundfesten erschüttern, die nicht nur über sein Schicksal, sondern auch über das seiner Freunde und seiner Familie entscheiden werden.
Kurzkommentar
(Quelle Filmspiegel.de) Auch Volker Schlöndorff traut sich nach vierzig Jahren an einen Stoff, der die Verbrechen des Dritten Reichs bebildert, glücklicherweise aber nur, soweit es der Unterfütterung der eigentlichen Thematik - der Rolle der Kirche zur Zeit des Nationalsozialismus (s.a. "Der Stellvertreter") - dienlich ist. Mit einem Pfarrer und einem Gestapo-Chef konfrontiert er zwei exemplarische Figuren und deren intellektuelle Auseinandersetzungen sind durchaus faszinierend, oftmals aber auch zu zaghaft und etwas mutlos inszeniert. Dennoch regt "Der neunte Tag" zur Diskussion an, vor allem, weil Schlöndorffs kluge Zurückhaltung einfache Schwarz/Weiß-Schemata verhindert.
Auf Vermittlung von hochwürdiger Frau Äbtissin M. Laetitia Fech vom Kloster Waldsassen wird es ermöglicht, diesen Film bereits kurz nach seinem Start der Öffentlichkeit der Region und dem Landkreis vorzustellen.
Der Film mit einer Dauer von 97 Minuten wird auf einer Großleinwand in der Aula des Klosters vorgeführt. Persönlich anwesend wird auch der Drehbuchautor Prof. Eberhard Görner sein.
Der Unkostenbeitrag beträgt 4 Euro. Karten dazu gibt es im Vorverkauf bei der Touristinfo in Waldsassen, Johannisplatz, Tel. 09632-88-160 und an der Abendkasse.
Wir möchten noch auf die offizielle Internetseite des Films verweisen www.derneuntetag.de.
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