
Äbtissin Maria Laetitia Fech |
Waldsassen. (apz) "Menschen führen, heißt für mich, dem Leben dienen und Leben wecken," bekannte die Äbtissin des Waldsassener Zisterzienserinnenklosters Maria Laetitia Fech am Dienstag in der Aula der Staatlichen Berufsschule Weiden.
Waldsassen. (KNA/upl) Die Äbtissin der Zisterzienserinnenabtei in Waldsassen (Kreis Tirschenreuth), Maria Laetitia Fech (48), der Humorist Vicco von Bülow, besser bekannt als Loriot, und die Regisseurin Doris Dörrie erhalten in diesem Jahr die Auszeichnung "Pro Meritis Scientiae Et Litterarum". Der Orden wird vom Freistaat Bayern für herausragende Verdienste um Forschung, Wissenschaft und Kunst vergeben.
Außerdem würden aus dem Bereich Forschung und Wissenschaft die Professoren Anna-Elisabeth Trappe (Technische Universität München) und Theodor Berchem (Alt-Präsident der Universität Würzburg, Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes) geehrt, teilte Wissenschaftsminister Thomas Goppel (CSU) am Mittwoch mit.
Die Auszeichnung solle deutlich machen, dass Antworten auf wichtige Fragen der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts nur in einem intensiven, interdisziplinären Dialog zu ermitteln seien, betonte Goppel. So zum Beispiel im Gespräch zwischen Wissenschaft auf der einen sowie Kunst und Kultur auf der anderen Seite. Die Waldsassener Äbtissin bekommt das Ehrengeschenk - ein einem traditionellen Denkspiel nachempfundenes Kunstobjekt des bayerischen Künstlers Hermann Jünger - für ihre Verdienste um die Denkmalpflege. Goppel verleiht es am 6. Oktober in München. Der Orden gilt als Bayerns begehrteste Auszeichnung, zumal er an maximal acht Persönlichkeiten pro Jahr vergeben wird.
In der Vergangenheit wurden unter anderem die Schauspieler Senta Berger, Mario Adorf und Christine Neubauer sowie der Musiker Hans Jürgen Buchner (Haindling), mit der Auszeichnung bedacht. Auch Oberpfälzern wurde sie bereits verliehen: beispielsweise Professor Helmut Altner, Altrektor der Universität Regensburg und der Regensburger Intendantin Marietheres List.
|