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Die kunstvoll geschnitzten, lebensgroßen Holzfiguren
stützen mit ihren Schultern gleichsam die Empore, welche um den Bibliothekssaal läuft. Das prachtvolle Schnitzwerk wurde von dem Schnitzer Karl Stilp (1668-1736) geschaffen, der aus Waldsassen stammt.
Ebenso war Karl Stilp, welcher seine Werkstatt im 11 km entfernten Eger unterhielt, für den gesamten plastischen Schmuck der Bibliothek verantwortlich.
Die 10 Holzfiguren sollen vermutlich die verschiedenen Facetten des Hochmutes darstellen:
- Dummheit
- Zorn
- Eigenbrötelei
- Spottlust
- Prahlerei
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- Ignoranz
- Hoffart
- Eitelkeit
- Neugierde
- Heuchelei
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