Wer Cistercienserin werden will durchläuft verschiedene Phasen der Erprobung im Ordensleben:
Postulat/ Kanditatur
Diese Zeit ist geprägt von ersten Erfahrungen des Mitlebens im konkreten Klosteralltag und dauert mindestens ein halbes bis ein Jahr.
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Postulantin Sandra
Wer Cistercienserin werden will durchläuft verschiedene Phasen der Erprobung im Ordensleben:
Diese Zeit ist geprägt von ersten Erfahrungen des Mitlebens im konkreten Klosteralltag und dauert mindestens ein halbes bis ein Jahr.

Einkleidung unserer Sr. M. Cordis am Barmherzigkeits-Sonntag 19. April 2009
Die eigentliche Ausbildung im Kloster, das Noviziat, beginnt mit der Einkleidung. Dabei erhält die junge Frau das weiße Ordenskleid und meist einen neuen Namen, - als Zeichen dafür dass ein neuer Lebensabschnitt beginnt-, der aber in Fortsetzung der bereits erhaltenen Taufgnade steht. Die Taufberufung bleibt der Wurzelboden jeder weiteren Berufung.
Der regelmäßige Noviziatsunterricht beinhaltet folgende Themenbereiche:
Einkleidung Sr. M. Sophia am 24. Dez. 2008
Man achte genau darauf, ob der Novize wirklich Gott sucht, ob er Eifer hat für den Gottesdienst, ob er bereit ist zu gehorchen und ob er fähig ist, Widerwärtiges zu ertragen...
Dennoch gibt es Hartes und Schweres auf dem Weg zu Gott (RB 58,8), aber die Cistercienserin darf, wenn sie bereit ist, notwendige Verzichte hinzunehmen zugunsten höherer Werte, hoffen was Benedikt am Ende seines Prologes (49.50) in Aussicht stellt:
Wer aber im klösterlichen Leben fortschreitet, dem wird das Herz weit, und er läuft -in unsagbarem Glück der Liebe- den Weg der Gebote Gottes. Darum wollen wir uns seiner Unterweisung niemals entziehen und in seiner Lehre im Kloster ausharren bis zum Tod.
Nach Verlauf des Noviziates von mindestens 1 Jahr, wenn sich die junge Schwester bestärkt fühlt in ihrer Berufung und die klösterliche Gemeinschaft mit ihr diesen Eindruck teilt, kann sie für 3 Jahre ihre Zeitlichen Gelübde ablegen.
Dadurch wird ihre Bindung an JESUS CHRISTUS tiefer und fester; in den nun folgenden drei Jahren soll die Jungprofessin zu immer größerer Eigenverantwortlichkeit durch Zuteilung einer Arbeitsaufgabe in der Gemeinschaft heranwachsen und so zu einem vollen Mitglied werden. Durch das treue Einüben in
Soll ihre Berufung zur tiefen Sehnsucht der Ganzhingabe in der Ewigen Profess heranreifen.

Sr.M.Raphaela (links) und Sr.M.Bernadette (rechts) legten am 8.12.2006 - Sr. Hanna-Maria am 22. Juli 2008 - ihre 1. Profess auf drei Jahre ab. Der Konvent von Waldsassen und die beiden Jungprofessen wünschen sich, dass sich ihnen weitere junge und junggebliebene engagierte Frauen anschließen. Vielleicht ist das auch ein Weg für Dich?
Bitte um die Aufnahme in die Gemeinschaft von Waldsassen
Bitte um die Aufnahme in die Gemeinschaft von Waldsassen
Handgelübde von Sr.M.Raphaela in die Hände der Äbtissin für 3 Jahre
Handgelübde von Sr.M.Bernadette in die Hände der Äbtissin für 3 Jahre
Handgelübde von Sr.Hanna-Maria in die Hände der Äbtissin für 3 Jahre
Unterzeichnen der Professurkunde
Unterzeichnen der Professurkunde
Unterzeichnen der Professurkunde
Beim Anlegen des schwarzen Skapuliers und Cingulums
Beim Anlegen des schwarzen Skapuliers und Cingulums
Beim Anlegen des schwarzen Skapuliers und Cingulums
Überreichung der brennenden Kerze als Symbol für CHRISTUS,das ewige LICHT
Überreichung der brennenden Kerze als Symbol für CHRISTUS,das ewige LICHT
Friedensgruß der Schwestern
Erster Kontakt / weitere Informationen jederzeit möglich bei:
Cistercienserinnen-Abtei Waldsassen
Basilikaplatz 2
D-95652 Waldsassen
Tel.: 09632/9200-24
Fax: 09632/9200-28
Email: Äbtissin M. Laetitia Fech
| Stand: 25.04.2009 |